Herren

Elf von Viko Kastner weiter sieglos – 1:2


Piding. In einer höhepunktarmen ersten Halbzeit waren es die violetten Gastgeber, die in der 10. Minute nach einem Konter die erste halbe Torchance im Kreisliga-Duell zwischen dem ASV Piding und dem SV Tüßling hatten. Manuel Maske eroberte das Leder, spielte weiter in den Mittelkreis zu Pepe Freimanner – der trieb das Leder ein paar Meter, ehe er den älteren der Maske- Brüder fand. In der Mitte lauerte schon Torjäger Hans Freimanner, doch der Pass von Michael Maske war etwas zu ungenau. Aber auch die Gäste ließen ihre Offensivqualitäten immer wieder aufblitzen. Ein ständiger Ballbesitz mündete in der 15. Minute in die erste gute Chance: Nach einem schönen diagonalen Ball stand Tüßlings Wirbelwind Nico Kastenhuber frei im Strafraum, statt mit links zu schießen schlug er einen Haken und Pidings Abwehrmann Markus Möstl konnte in höchster Not entschärfen.
Nun nahm die Partie für kurze Zeit Fahrt auf. Den Torschrei auf den Lippen hatten die Fans der Violetten in Minute 22, als Hans Freimanner zur Grundlinie durchgebrochen war – sein Pass auf den Elferpunkt fand Michael Maske, doch statt selber zu schießen, bewies der Pidinger gutes Auge und bediente Pepe Freimanner wenige Meter neben ihm. Auf dem holprigen Geläuf sprang der Ball nochmal auf, so dass der scharfe Schuss des Routiniers im Fangzaun einschlug. Wenige Minuten später auch eine Topchance für die Gäste aus Tüßling/Teising. Ein toller Spielzug führte den Ball zu Jonas Blechta. Frei vor Pidings Keeper Tobi Scholze warf sich Hubert Bichlmaier in den Schuss. In der 36. Minute hatten die Gäste ihre beste Chance auf die Führung: Nach einem Missverständnis zwischen Scholze und Wieser kam Christian Hechenberger frei vor dem Tor zum Abschluss – Zentimeter vorbei. Anschließend bat der souveräne Schiedsrichter Michael Stöhr vom TuS Prien die Teams zur Pause.
Nach dem Wechsel ein anderes Bild. Piding nahm das Heft etwas mehr in die Hand und erarbeitete sich Chancen. In der 52. Minute war es ein Freistoß aus 20 Metern, den sich Pepe Freimanner zurecht legte. Sein wuchtiger Abschluss war allerdings sichere Beute für Keeper Hotinceanu. Im Gegenzug die erste gute Möglichkeit der Gäste im zweiten Abschnitt. Nach einer Flanke von Christian Hechenberger war es Nico Kastenhuber, der am langen Pfosten lauerte. Seinen Volleyschuss konnte Scholze im kurzen Eck mit einem glänzenden Reflex entschärfen. Es folgten mehrere große Chancen für die Gastgeber. Den Anfang machte Hans Freimanner in der 59. Minute, als er eine Flanke mit dem Kopf nicht richtig erwischte. Zwei Minuten später schlug der starke Markus Möstl den Ball in den Strafraum, kein Abwehrspieler kam dran, so rutschte die Kugel erneut durch zum freien Pidinger Goalgetter, doch auch der Kopfball aus fünf Metern brachte nicht die erhoffte Führung – drüber.
Eine Schlüsselszene in der 63. Minute, als Pepe Freimanner allein vor Hotinceanu auftauchte. Dieser eilte aus dem Strafraum – Freimanner war zuerst am Ball und versuchte das Leder am Torhüter vorbei zu bringen – dieser rettete wohl mit dem Arm und war bei seiner Abwehraktion auch schon knapp vor dem Strafraum. Das Schiedsrichtergespann entschied auf Weiterspielen. Vier Zeigerumdrehungen später war es dann aber so weit – die Führung für die Heimelf: Nach einer weitgezogenen Flanke von Abwehrchef Georg Wieser stand Hansi Freimanner nach einer spitzen Ballannahme wenige Meter alleine vor dem Kasten. Lässig verlud er den Keeper und schob flach ein.
Ein viertelstündiger Sturmlauf der Gäste sollte folgen, der kurz vor dem Ende seine Belohnung fand. Zunächst war es wenige Minuten nach dem Pidinger Führungstreffer Tobias Zeltsperger, der eine Flanke von Michael Langenecker wuchtig Richtung Tor brachte. Allerdings war sein Visier noch nicht richtig eingestellt. Vier Minuten später ließ Michael Renner aus 30 Metern Torentfernung eine Fackel vom Fuß, die zu mittig aufs Tor kam und Tobi Scholze wenig Mühen bereitete.
Es lief die 83. Minute, als nach einem Abspielfehler in der Pidinger Hintermannschaft Michael Flatscher in höchster Not klären konnte. Der gut getretene Eckball des eingewechselten Dennis Geiko fand Michael Langenecker – der Hüne stieg im Pidinger Strafraum am höchsten und nickte ein – 1:1. Doch damit nicht genug. Das Pidinger Spiel fiel, wie zuletzt häufiger, in sich zusammen. Die Verunsicherung machten sich die Gäste zu Nutze und konnten wenige Sekunden nach dem Ausgleich den Führungstreffer markieren. Nach einem schönen Lochpass auf Dennis Geiko, war dieser im Strafraum allein und schob eiskalt via Innenpfosten zum 2:1 ein (84.). Piding versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen, mehr als eine Halbchance aus dem Getümmel kam aber dabei rum.

Quelle: Reichenhaller Tagblatt

Überschrift Kategorie Erstellt am
Auch in Kay klappte es nicht mit dem ersten Dreier – 2:4 Herren Wed 20.11.19, 16:43
ASV verlangt Spitzenreiter alles ab Herren Wed 13.11.19, 15:09
Kampfsieg der SG Schönau Herren Wed 13.11.19, 15:07
Wieder in Schlussphase Punkt verspielt Herren Wed 13.11.19, 15:02
ASV Piding gibt wieder alles aus der Hand Herren Wed 13.11.19, 14:58
Zweiter Heimdreier im Derby Herren Wed 13.11.19, 14:55
Remis, das im Abstiegskampf keinem hilft Herren Wed 13.11.19, 14:52
Reischach besser Herren Wed 13.11.19, 14:50
Piding wie der FC Bayern 1999 Herren Wed 13.11.19, 14:48
Stärkste Phase kam zu spät Herren Wed 13.11.19, 14:46
ASV holt ersten Kreisliga- Punkt Herren Wed 13.11.19, 14:43
Piding bei 2:3-Niederlage am ersten Punkt dran Herren Wed 13.11.19, 14:38
ASV geht im Pidinger Regen baden Herren Wed 13.11.19, 14:34
Miethsam und Co. retten einen Punkt Herren Fr 25.10.19, 12:12