Herren

Stärkste Phase kam zu spät


Peterskirchen/Piding. „Wir konnten spielerisch mithalten, das ist ein Trost für uns. Aber vorne hat uns die Durchschlagskraft gefehlt. Wir machen uns selbst noch das Leben durch individuelle Fehler schwer“, resümierte ASV-Abteilungsleiter Anderl Reichenberger nach der 2:4-Niederlage seiner Pidinger beim neuen Tabellenführer der Kreisliga 2. „Peterskirchen war an diesem Tag einfach besser und hat verdient gewonnen.“ Der TSV Peterskirchen hatte dabei bis zur 55. Minute bereits ein 4:0 herausgespielt. In einer starken Schlussphase schafften die Violetten noch zwei Tore, die aber nichts an der dritten Niederlage änderten. Der Aufsteiger hat damit nach vier Partien weiterhin einen Punkt auf dem Konto und steht auf Rang 12. In der ersten Hälfte war es ein Spiel auf ein Tor, wobei bei den Gastgebern viel über die rechte Seite lief. Eine Flanke von rechts sorgte für die erste TSV-Chance, doch Marcel Schauberger setzte die Kugel über das diesmal von Daniel Miethsam gehütete ASV- Tor (6. Minute). Die nächste Chance war eine Kopie der ersten: Alexander Randlinger brachte eine saubere Flanke von rechts auf den Elfmeterpunkt, Heim-Kapitän Markus Schauberger netzte unhaltbar ins Kreuzeck ein (17.). Auch das 2:0 wurde über die rechte Seite eingeleitet. Diesmal kam die Hereingabe flach vor das Tor und Randlinger zog direkt flach ab. Torwart Miethsam war mit den Fingern dran, doch die Kugel landete im ASV-Netz (28.). Die Violetten versuchten in dieser Phase durch Konter zum Erfolg zu kommen, fingen sich aber selbst einen ein, der beinahe das 3:0 bedeutet hätte. Per Steilpass wurde Dominik Schlögl auf die Reise geschickt, doch Daniel Miethsam blieb Sieger im direkten Duell.
In Hälfte zwei fanden die Pidinger besser ins Spiel, mussten dann aber einen Doppelschlag durch den eingewechselten Martin Mayer zum 0:4 hinnehmen. Zunächst wurden sie nach einem Fehlpass eiskalt ausgekontert: Schlögl war über links durch und bediente Mayer. Keeper Miethsam reagierte bei dessen Schuss aus drei Metern großartig, war aber bei Mayers Nachschuss machtlos – 3:0 (54.). Der Jubel der FC-Anhänger war noch nicht ganz verklungen, da klingelte es erneut im Kasten der Pidinger. Einen weiteren Fehlpass fing Torschütze Mayer ab, lief allein aufs Tor zu, spielte den ASV-Goalie aus und schob zum 4:0 ein (55.).
Nach diesem Schock rappelten sich die Gäste wieder auf und bewiesen Kampfgeist. Es folgte die stärkste Phase des Aufsteigers. Peter Freimanner kam an den Ball und setzte die Kugel aus rund 20 Metern gefühlvoll ins rechte Kreuzeck zum 1:4 (75.). Zehn Minuten später gelang auch noch der zweite Pidinger Treffer: Martin Reichenberger flankte von rechts auf Manuel Maske, der vom Elfmeterpunkt links oben zum 2:4 in den Peterskichener Kasten einköpfte (85.).

Quelle: Reichenhaller Tagblatt

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